7 Tage rund, nachhaltig & achtsam üben
Ich wurde schon mehrmals gebeten, einen Wochenplan zu gestalten. Bei der immer größer werdenden Auswahl an Yogavideos fällt es manchen von euch schwer, das richtige Video zu entdecken. So entstand die Idee für diesen Beitrag: 7 Wochentage, 7 Yoga-Themen, die dich so richtig schön im Herbst (und im Moment) ankommen lassen.
Die Videos sind nicht neu. Ihr kennt sie schon. Was neu für euch ist, ist meine Empfehlung, wie ihr sie über die Woche verteilt üben könnt. Ich habe beschlossen, den Plan »Herbst-Retreat« zu nennen. Mit diesem YOGAMOUR-Wochenplan könnt ihr sicher gehen, sowohl auf körperlicher als auch auf mentaler Ebene alle Bereiche nachhaltig verwöhnt zu haben.
Und hier ist er, der Plan für euer kleines YOGAMOUR-Herbst-Retreat:

Mit starken Beinen in die Woche starten (25 Min.)

Die Hüften aufwecken (62 Min.)

Die Mitte stärken (30 Min.)

Das Herz öffnen, den Rücken stärken (21 Min.)

Das Herz öffnen, den Rücken stärken (26 Min.)

Immer noch im Fluss – Mandala Flow (26 Min.)

Zeit für dich (48 Min.)

Wochenausklang – eine Runde Yin (70 Min.)

Wochenausklang – eine kurze Runde Yin (27 Min.)
Drumherum und mehr:
Wer mehr Zeit hat und sich Ausdauer, ein Warm-Up und mehr Zeit für Meditation wünscht, übt vor jeder Yogasession:

8 ½ Minuten

11 Minuten

11 Minuten
Weitere Meditationen, wie z.B. Inneres Lächeln (7 Minuten), gibt es hier.
Tipp: Die Meditation kann noch viel besser am Ende der gesamten Yogasession geübt werden.
»Retreat« bedeutet »Rückzug«, aber auch Rückzugsort oder »sich sammeln«. Natürlich sammelt es sich einfacher, wenn man sich komplett für ein paar Tage aus dem Alltag herausnimmt. Aber nicht jede*r hat die Möglichkeit dazu. Deshalb gibt es nichts Wertvolleres, als sich auch im Alltag die kleinen »Inseln« zu schaffen, kostbare Momente, die man sich nimmt, »Me-Time«, wie es eine liebe Freundin aus Irland einst nannte. Diese Insel könnte täglich für ein halbes Stündchen die Yogamatte sein.
Je nach Lebenssituation sieht die Organisation dieser »Me-Time« für jede*n anders aus. Ich übe nun schon seit 20 Jahren regelmäßig Yoga und hatte unterschiedliche Phasen, die ich dem Rhythmus von Studium, Kindern/Familie, Arbeit und auch Gesundheit immer wieder neu anpassen durfte. Ausreden wie »Keine Zeit« hätte es genug gegeben. Tatsächlich war es meistens eine Frage der Organisation und Vernunft. Was ich mit Vernunft meine?
Ich konnte mich stets entscheiden, morgens etwas früher aufzustehen und 20-30 Minuten zu üben oder liegen zu bleiben, mittags zu sitzen und zu essen oder das Essen am Abend vorher zuzubereiten, um vor dem lunch auf die Matte zu gehen, abends fernzusehen oder zu meditieren. Ich war nicht immer so diszipliniert, wie sich das jetzt anhört. Aber was ich gelernt habe und ohne Zögern weitergeben kann, ist: In den Zeiten, in denen ich »vernünftig« war, ging es mir besser, körperlich UND geistig. Die »unvernünftigen« Tage (natürlich gab und gibt es die), fielen dann weniger ins Gewicht.
Ein paar generelle Tipps:
- Wenn ihr morgens übt, legt eure Matte und die Yogahilfsmittel bereit, ich lege meist auch schon die Yogaklamotten ins Bad.
- Stellt eine Kerze auf, das Anzünden ist das Startsignal: „Hier. Jetzt. Yoga & Meditation.“
- Kauft euch eine Matte und einen Block fürs Büro.
- Kauft euch eine Reisematte, die ihr überall hin mitnehmen könnt.
- Signalisiert eurer Familie, dass euch eure „Me-Time“ wichtig ist; vielleicht brauchen sie ein paar Monate, um es zu verstehen. Sie werden die Früchte dann mit ernten, es lohnt sich für alle ;).
- Nehmt euch für den Abend eine kleine Meditation vor. Sich das anzugewöhnen, ist wie auf ein ganz besonderes Bankkonto zu sparen… das „Me-Time“-Bankkonto.
Ich wünsche euch einen wunderbaren Wochenstart und freue mich auf Feedback…. nach 7 Tagen.
Fühlt euch gedrückt,
alles Liebe,
Eure Bärbel
Zum Weiterüben oder -stöbern:
Du lässt dich gerne von unseren Programmen inspirieren? Wir haben so einiges für dich zusammen gestellt – alle Programme findest du auf unserer Übersichtsseite.

Hallo Bärbel, mir gefällt das Retreat sehr gut! Ich komme so erst gar nicht dazu, häufig die gleichen Übungen zu machen. So eine vorgegebene Woche tut mir persönlich sehr gut.
Vielen, vielen Dank! Stefanie
Hallo liebste Bärbel, ich LIEBE dein Retreat, mit dieser Abwechselung fällt es mir noch leichter jeden Morgen oder Tag in mein Zimmer auf die Matte zugehen und zu üben.
NAMASTE
🙏Sabine
Guten Morgen, mir hat das sehr gut gefallen. Ich bin morgens auch zuweilen „überfordert“, mir selbst eine Folge herauszusuchen. So ertappe ich mich dabei, häufig die gleichen Folgen zu machen. Wenn Du es einfach vorgibst, dann hilft mir das. Werde es zum Anlass nehmen, mir für die kommende Woche einfach selbst die Vorgabe zu machen. Danke für die Anregung und noch einen schönen Sonntag. Hier in HH scheint die Sonne. Namasté liebe Bärbel 🙏 Pia
Super, auf so eine tolle Woche habe ich schon gewartet. Bin jeden Tag dabei und genieße jede Session. Freue mich heute schon wieder auf morgen. Namastey, deine/eure Birgit