Eine runde, kraftvolle Yogasession für spielfreudige Stubenhocker

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„Wieso bitteschön müssen wir eigentlich die Krähe können?“, wurde ich auf einem Workshop in Stuttgart mal gefragt? „Was soll das mit Yoga zu tun haben?“ Ich konnte einen leicht verärgerten, vorwurfsvollen Unterton wahrnehmen, musste aber schmunzeln. Denn genau das kann die Krähe, Bakāsana : provozieren, verzweifelt machen, ärgern… immer dann, wenn sie nicht ansatzweise klappt!

Was die Krähe und einige andere āsanas aber auch noch können, ist: zum Üben und Umdenken herausfordern, zum Ausprobieren verführen, zum Spielen verleiten. Und das gehört zum Üben der Yoga āsanas einfach dazu: anzuerkennen, dass nicht alles klappt, was man sich vornimmt, zu akzeptieren, dass ein Anderer es vielleicht besser kann, auf dem vielleicht langen Übungsweg Geduld mit sich selbst zu haben, Dranzubleiben, vielleicht auch zu erkennen, dass es āsanas gibt, die aus anatomischen Gründen nie klappen werden.

Wenn wir diese Vorteile erkennen, könnte es passieren, dass wir Gelassenheit etablieren, wenn wir umfallen; lachen, wenn wir zum 10. Mal die Balance verlieren; uns selbst feiern für die Tatsache, dass wir uns Zeit zum Spielen auf der Matte genommen haben. Wunderbar!

Und mit dieser Erkenntnis werden Hindernisse zu Hilfsmitteln. Aus Ungeduld und Ärger entsteht Zufriedenheit. Ein tolles Konzept… findet Ihr nicht auch?

Ich wünsche euch viel Freude beim Spielen, bleibt stark, gemeinsam schaffen wir das (es ist April 2020, ihr wisst, was ich meine)!

Alles Liebe,

Eure Bärbel

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