Vorschau: Das Video ist, zusammen mit vielen anderen Videos, in ganzer Länge exklusiv auf unserer Mitglieder-Platform YOGAMOUR plus 🔐 zu sehen, und zwar ➜ hier.

Krähe, Adler, Delphin, Cheetah, Panda, Hund, Katz’ und Mensch – ALL IS ONE

Es sind unruhige Zeiten. Covid-19 beherrscht die Nachrichten, die auch wir aufmerksam im Auge behalten, um uns zu informieren, auszutauschen, auszusortieren (was ist Panikmache, was ist nützlich), Entscheidungen zu treffen, beruflich wie privat.

Mein Fels in der Brandung ist Yoga und vor allem die Meditation. Ich nehme mir täglich 20 Minuten Zeit dafür. In meinen Momenten der Stille beobachte ich achtsam, wie ich mich fühle und lasse Angst und Sorge zu, ohne mich davon überwältigen zu lassen. Ich entscheide mich aber auch ganz bewusst dafür, die angenehmen, freundlichen und schönen Dinge des Tages auf mich wirken zu lassen…. schließlich ist Frühling, eine meiner Lieblingsjahreszeiten, Vogelzwitschern, gelbe und rosafarbene Knospen, warme Sonnenstrahlen… . Dieses tägliche Üben hilft mir, auch in Krisenzeiten Platz für positive Gedanken zu schaffen.

„Yoga für Artenvielfalt“ lasen wir die letzten Wochen auf allen Social Media Kanälen – eine Aktion des WWF. Inspiriert davon dürft ihr in dieser Folge Känguruh āsana, Little Panda āsana, Chasing Cheetah āsana uvm. üben, das ganze „Fast Ohne“, unsere Kategorie für Yogasessions mit weniger Anweisungen.

Ich hatte ursprünglich geplant, eine einstündige, dynamische  YOGAMOUR-Session mit vielen Tier-āsanas zu basteln, die euch dazu verleiten sollte, eure Wertschätzung gegenüber allen Tierarten zu zeigen, indem ihr einen Teil der den Tieren zugeordneten āsanas zu Hause übt, reflektiert und vielleicht zur Unterstützung der Erhaltung der Artenvielfalt spendet, z.B. beim WWF. Mein Plan ging nicht auf.

Die Wahrheit ist: ich musste passen. Ich hatte mir die letzten Wochen zu viel vorgenommen und mich dann entschlossen, den einmaligen 80. Geburtstag meiner Mama auszurichten und gebührend zu feiern, anstatt 3 Tage im Tonstudio, am Rechner, vor und hinter der Kamera zu verbringen. Ein Sorry an euch – ein Hoch auf meine Mama!

Die andere Wahrheit ist: Wir haben einen sehr strikten Redaktionsplan, der besagt, dass ihr als treue Fans alle 4 Wochen ein neues Yogavideo zum Mitmachen bekommt (und zwischen den Videos frische Texte von meinen Gastautorinnen und mir, die zum Lächeln, Nachdenken und zu Veränderung inspirieren dürfen). Deshalb habe ich euch eine kürzere Variante des geplanten Videos gezaubert und, weil mal wieder eine zackige Folge für Erfahrene dran ist, ein „Fast Ohne“ draus gemacht.

Wir saßen wie auf Kohlen, weil wir unbedingt zum Filmen raus wollten und das Wetter gerade so vielfältig agiert wie meine pubertierenden Kinder es vor 10 Jahren getan haben. Heute war es soweit. Ein bisschen Sonne, viele, ziemlich tolle Wolken und: Wind! Letzterer verfolgt mich, seit ich für YOGAMOUR filme, sei es beim Dreh zum Mandala Flow 3 über den Dächern Brooklyns, beim Dragon’s Flight Flow auf Fuerteventura oder bei den Magic Ten in Jeffrey’s Bay, Südafrika. In manchen Szenen sieht man, dass es uns beinahe die Stative weggefegt hat. Bitte entschuldigt die Wackelei!

Heute habe ich beschlossen: Der Wind ist für mich kein Hindernis. Er ist eine Herausforderung! Und zwar eine Herausforderung, die ich annehme. Prompt konnte ich mit sonnigem Gemüt zum Drehort im Münchner Olympiapark radeln, mit ebenso sonnigem Gemüt noch vor dem Dreh wieder nach Hause radeln, um Gaffa Tape für das Fixieren der flattrigen Yogamatte zu holen, wieder zurück radeln, mich barfuß in die Kälte stellen und, wieder daheim, mit immer noch guter Laune, die Kälte in den Knochen mit einer heißen Dusche begrüßen.

Um den Faden zu spinnen: Ich habe unterwegs Hund und Katz und Krähe in echt getroffen, Panda und Känguruh im Geiste, habe die entsprechenden Haltungen dazu auf der Yogamatte praktiziert und mich gefreut an dem Gedanken, dass wir alle zusammen die Welt zu einem richtig guten Ort machen können, indem wir uns achtsam auf diesem kostbaren Planeten bewegen und Veränderung schaffen, wo es in unserer Macht liegt.

Was sind eure Empfehlungen? Was tut ihr, um einen persönlichen Beitrag zu leisten? Welche Spendenplattformen unterstützt ihr, um euch für gefährdete Tierarten einzusetzen? Ich bin gespannt auf eure Zeilen.

Lokah samastah sukhino bhavantu (Mögen alle Lebewesen immer und überall glücklich und frei sein),

Eure Bärbel

P.S. Die lange Yogasession bekommt ihr auf jeden Fall in den nächsten Monaten. Wenn der Elektrovan (@_cv3_) fertig ist und wir in ihm wohnen und reisen können, um für euch an schönen Plätzchen zu filmen, steht uns nichts mehr im Weg. Denn, ich gehe ja seit heute mit dem Wind 😉 .

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