Würden wir noch DVDs produzieren, wäre „Happy Hot Hips“ ein heißer Kandidat für eine einstündige Yogasession mit Fokus Hüften. Da aber der DVD-Verkauf extrem zurück gegangen ist, weil die User-Tendenz eher zum Streamen hin geht, bekommt ihr auf YOGAMOUR plus 🔐 ganz exklusiv unsere DVD No. 9! Das hier ist nur die Vorschau, das ganze Video findet ihr ➜ hier!

Ich wollte diese DVD schon so lange machen! In der Yogawelt wird viel von Hüftöffnern und Durchlässigkeit des zweiten Chakras (svadisthsana chakra). Was dabei völlig vernachlässigt wird, ist die Tatsache, dass wir außer „offenen“ Hüften kräftige und bewegte Muskulatur im Bereich der Hüftgelenke (kurz: HüGe) brauchen, damit wir noch langelangelange gehen, hocken, hüpfen, rückwärts laufen und auf dem Boden sitzen können. Mit unseren Enkeln zum Beispiel… oder den Enkeln unserer Freunde. Oder in Ländern, in denen „Stuhlsitzen“ zweitrangig ist.

Ihr bekommt mit diesem Video die ganze Vielfalt an Bewegungen des Hüftgelenks: Außenrotation, Innenrotation, Beugen und Strecken, Abduktion, na gut, aktive Adduktion ist nicht wirklich dabei 😉 .

Wer meint, zu unbeweglich für „Happy Hot Hips“ zu sein: weit gefehlt! Es gibt für Jede/n Varianten, es lohnt sich, kreativ zu sein und auszuprobieren. Knie wollt ihr nie, wirklich nie! schmerzend spüren. Ein Knie, dass eine unbewegliche Hüfte ausgleicht, leidet und zwar oft nachhaltig. Ich erzähle oft die Geschichte von mir bekannten männlichen Yogis, die vor lauter Ehrgeiz, Yoga āsanas wie den vollen Lotus in Perfektion zu üben, die Knie verletzt haben (Kreuzbänder, Meniskus). Geheilt wurden die Knie dann mit einer OP. Keine Hüftübung ist das wert. Wirklich keine. Wie euer āsana aussieht, ist zweitrangig. Es geht darum, ganz wichtig!, dass es sich gut anfühlt.

Nutzt Hilfsmittel wie Blöcke und dick, gefaltete Decken. Lernt beim Üben, was eure Gelenke brauchen… was IHR braucht. Die Gelenke einer 60jährigen Yogini haben einen ganz anderen Bewegungsspielraum als die einer 20jährigen. Ein Yogi mit Artrose in den Hüften oder künstlichen Hüftgelenken ist weit weg von dem, was eine Ex-Tänzerin in ihren frühen 30ern auf der Matte leisten kann.

Und trotzdem… ich sehe es immer wieder auf meinen Retreats und Workshops: Jeder kann üben, auch in der Gruppe. Die āsanas dürfen und müssen allerdings individuell gehandhabt werden. Jetzt im Moment schreibe ich diesen Artikel im Jolly Château. Unsere jüngste Teilnehmerin ist um die 30, unsere älteste Yogini geht auf die 70 zu (sie ist superfit, macht ein paar Sonnengrüße langsamer und lässt auch mal was aus). Es klappt großartig!

Wir können alle voneinander lernen und uns gegenseitig inspirieren. Die Jungen von den Älteren und umgekehrt.Wie wunderschön das ist!

Ich wünsche euch viel Spaß mit EUREN Happy Hot Hips,

Eure Bärbel