Eine Meditation in Bewegung. Für mentale Stärke und Ausgeglichenheit

➜ Das hier ist nur eine Vorschau.
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Diese Meditation habe ich 2018 bei einer Yogatherapie-Fortbildung gelernt. Ich empfand sowohl die Worte als auch die einfachen Bewegungen, teilweise mit Mudras (Handgesten) im aufrechten Stand geübt, als sehr anmutig, tröstend und aufbauend.

Auf ganz sanfte Art fühlte ich mich im Anschluss gestärkt, voller Kraft und Zuversicht, in meiner Mitte… eine Wohltat an Tagen der Unruhe und mentalen Rastlosigkeit. „In meiner Mitte“ ist etwas ganz Neues in der YOGAMOUR-Welt, ohne genaue Instruktionen zur Körperhaltung.

Neulich, zwei Tage, bevor diese Meditation am französischen Atlantik gefilmt wurde, erzählte mir meine Tochter am Telefon, dass es ihr nicht gut geht, dass sie sich nicht in ihrer Mitte fühlt. Und dass ihr die Zeit fehlt, dafür zu sorgen, dass sie ihre Mitte wieder findet. Sie ist 24, geht zur Schule und arbeitet.

Ein Dilemma. Für uns beide. Für mich, als Mutter und Yogalehrerin, die sich a) Sorgen um ihr Kind macht, b) natürlich 1000 Tipps hat, wie man „ganz einfach“ entschleunigen und sich Gutes tun kann, um wieder ins Fließgleichgewicht zu kommen und sie damit ziemlich sicher überfordert. Und auch ein Dilemma für meine Tochter, die schon seit vielen Jahren vorgelebt und erzählt bekommt, welche Hilfsmittel und Werkzeuge sie eigentlich zur Hand hat, aber mit dem Zeitmanagement ringt, wie es wahrscheinlich einige junge Frauen ihres Alters tun. Ach ja, übrigens auch in meinem Alter:

An dieser Stelle möchte ich für alle, die mich nicht persönlich kennen, ganz ehrlich aufschreiben, dass auch ich nicht immer entspannt bin, nicht immer gut schlafe, auch mal krank werde, mir alles zu viel wird, ich dann, ohne es bewusst zu tun, zickig gegenüber denen bin, die ich am meisten liebe. Yoga, Meditation, Entschleunigung hin oder her. Das Leben und die äußeren Umstände können die innere Mitte ordentlich ins Abseits bewegen.

Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass mir jahrelanges, Üben von Achtsamkeitsmethoden ermöglicht hat, bewusster wahrzunehmen, was gerade mit mir passiert. Hinzugucken, zu spüren, wenn möglich, ohne zu werten. Einen Schritt zurück oder zur Seite zu treten, von dem, was im Moment ist, um zum Beobachter zu werden. Um dann zu entscheiden, zu handeln oder Dinge und Situationen auch mal so zu akzeptieren, wie sie im Moment sind.

So war ich also heute Morgen beim Dreh dieser Meditation sehr in Gedanken und in Sorgen. Etwas fahrig und ungeduldig mit meinem „Kamera-Mann“. Aber, die Wende kam wunderbarerweise nach der Meditation. Ich fühlte mich aufgeräumt, erleichtert, froh. In der Mitte. Ich hoffe, es geht euch auch so. Und unserer Tochter.

xxx

Eure Bärbel