Eigentlich sollte diese Folge in Marokko gedreht werden, während des YOGAMOUR-Retreats im März 2013. Es scheiterte am Eigensinn des Ozeans, die Flut machte das Wellenrauschen so laut, dass wir die Anweisungen des bereits existierenden Audios nicht verstehen konnten. Gelassenheit war gefragt. Daheim in Deutschland wollte der Regen nicht aufhören – und wir wollten nicht drinnen filmen. Geduld sollte sein. Der Dreh in New York war eigentlich nicht geplant: Bärbel war dort auf Zwischenstopp unterwegs, um als Kurierin Blutstammzellen von Ulm zu einem Patienten nach Detroit/USA zu bringen, wie immer Kamera und eine vorbereitete YOGAMOUR-Folge im Handgepäck. Die Wolken verzogen sich morgens um 6 Uhr für ein paar Stunden, Kamine und Stühle dienten als Stative, der Wind verwehte ohne Unterlass Matten, Decken, Klamotten und Haare, die Füße wurden schwarz, die Batterien und Speicherkarten leerten sich – Durchhaltevermögen war angesagt. Das Ergebnis ist ein wunderbar zu übender Mandala Flow mit Schwerpunkt Vashisthāsana…. und: 100% Freude!

YOGAMOUR zitiert aus Patanjali’s Yoga Sutren, II.1:
tapaḥ-svādhyāya-īśvarapraṇidhānāni kriyā-yogaḥ
„Einheit äußert sich, wenn mit uneingeschränktem Einsatz gehandelt wird, unter Berücksichtigung individueller Fähigkeiten und Grenzen, ohne dabei den EIgenwillen überzubewerten“ (nach R. Sriram)