Keine Yoga-Sequenz erfolgt fließender als der Sonnengruß, sūryanamaskāra. Er beinhaltet sowohl stehende Haltungen (tādāsana), Vorwärtsbeugen (uttānāsana), Ausfallschritt, den nach unten schauenden Hund (adhomukhaśvānāsana), den nach oben schauenden Hund (urdhvamukhaśvānāsana, in dieser Folge stets ersetzt durch die sanftere Baby-Kobra), Kobra (bhujangāsana), Krieger I (vīrabhadrāsana 1), Liegestütz (caturanga dandāsana).
Mit dem Sonnengruß wecken wir den Körper auf – gleichzeitig erhitzen, kräftigen wir ihn. Wir strecken, dehnen, öffnen uns. Durch das konstante Zusammenspiel von Atem und Bewegung steigert sich die Konzentration. Der Körper wird ideal vorbereitet auf die folgenden āsanas und die Meditation.
Auf Anregung begeisterter YOGAMOUR-Fans haben wir eine reine sūryanamaskāra-Folge produziert. Wenn ihr also Lust und Zeit habt, mehr als nur 15 Minuten zu üben, macht YOGAMOUR-Sonnengrüße (oder auch zwei :)) vor einer normalen YOGAMOUR-Folge … .

YOGAMOUR berichtet: Zum sūryanamaskāra-Dreh standen wir pünktlich zum Sonnenaufgang um fünf Uhr morgens auf einem Steg am Starnberger See… wir wurden wider aller Voraussagen von einem satten Gewitter inkl. Regenguss erwartet (achtet auf die Blitze… sie sind nicht künstlich) ;)… eine Stunde später, wir waren bereits auf dem Heimweg: strahlender Sonnenschein. So funktioniert das mit dem Sonnengruß!

Mit:
Sabine Henne, München
Bärbel Miessner (YOGAMOUR)

Musik:
Intro: Bearagi by Jason KaliDas