Podcast Folge 95

7 minutes by YOGAMOUR

Ein kleines yogaergänzendes Ausdauertraining: Bringt die Pumpe in Schwung, macht wach und stark!

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Das hier ist nur eine Vorschau.

Yoga āsanas zu üben ist nicht mit Sport gleich zu setzen, das möchte ich hier und jetzt ein für allemal klar stellen. Yoga-asana-Praxis ist eine körperliche Methode, die über das achtsam eingesetzte Werkzeug „Atem“ erlaubt, Körper und Geist zu verlinken.

Yoga āsanas ermöglichen mir Zeit mit mir und meinem Atem, das Hineinspüren in meinen Körper, Zeit zu haben, ihm zuzuhören, „wie geht es dir? Was brauchst du jetzt gerade?“ Dabei komme ich nie außer Atem. Die asana-Praxis macht es mir leichter, in die Stille zu finden, zu meditieren und damit Klarheit im Geist zu bekommen, Denken und Fühlen klar werden zu lassen.

Nebeneffekte einer regelmäßigen Yogapraxis können durchaus Kraft, Beweglichkeit, Balance und Koordination, weniger aber Schnelligkeit und ein leistungsfähiges Herz-Kreislauf-System sein. Jemand, der nur Yoga macht und keinen zusätzlichen Ausdauersport, wird bei der nächsten Bergtour, vielleicht sogar schon beim Treppensteigen in den 4. Stock eventuell ganz schön ins Keuchen kommen.

Um mein Herz-Kreislauf-System in Schwung zu bringen, ich nenne es immer „die Pumpe benutzen“ reicht Yoga nicht, auch wenn das immer wieder gerne geschrieben wird. Darum versuche ich mich im Alltag, viel zu bewegen (z.B. alles mit dem Rad zu machen oder zu erlaufen). Wenn ich zu Hause bin und meinen gewohnten Tagesrhythmus habe, übe ich sehr gerne und möglichst täglich „7 minutes“, 12 x 30 Sekunden-Übungen mit jeweils 10 Sekunden Pausen dazwischen, die „die Pumpe in Schwung bringen“ und sowohl Rumpf- als auch Beinmuskulatur kräftigen (sind dann insgesamt mit Pausen inkl. 8 1/2 Minuten Zeit). Danach praktiziere ich meine Yoga āsanas und meine Meditation, so wie ich es brauche.

Bitte achtet beim Praktizieren der 12 Übungen darauf, dass sie eurem Körper nicht schaden. Je nach individueller Körperbeschaffenheit müsst ihr euch vorher aufwärmen, z.B. Hand-, Schulter- und Hüftgelenke, Wirbelsäule. Solltet ihr keine Kraft für Liegestützen haben, übt einfachere Varianten auf den Knien, so wie ich. Wenn beim Hüpfen und beim auf der Stelle rennen die Blase undicht ist, wisst ihr: es ist Zeit, sich ein nachhaltiges Beckenbodentraining zu suchen. Ansonsten:

Auf die Matten, fertig los! Erstmal Hingucken und Mitmachen, dann irgendwann nur noch Zuhören und Mitmachen. Viel Spaß!

Eure Bärbel

P.S. „7 minutes“ habe ich natürlich nicht erfunden. Es gibt sie schon seit ein paar Jahren in Form unterschiedlichster Apps und YouTube-Fitness-Kanäle. Wir fanden, es war an der Zeit, das Ganze mal „in der YOGAMOUR-Sprache zu gestalten“. Zwei Übungen habe ich verändert: „Moving Salabasana“ und „Glute ’n Rolls“ gibt es in den gängigen 7 minutes nicht. Mir hat immer ein Rückentraining und eine schöne Trizepsübung mit Bauchmuskeln und Faszienmassage im Gluteus-Bereich gefehlt. Jetzt habt ihr das, ganz yogamoureux, statt „lunges“ und „triceps dips“, von mir vorgeübt. Und ich habe nicht schlapp gemacht 🙂 !

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Länge: 0:08:00 h
Übungslevel: einfach
Veröffentlicht 20. Januar 2019

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